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  • Bettina Frank – Admin
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    Liebe Nini,

    Amitriptylin ist ein älteres Antidepressiva, da ich schon so viele ausprobiert habe, weiß ich nicht, ob ich dieses probieren soll. Hatte den Neurolgen aber auch darauf angesprochen und er meinte, da ich schon vieles ausprobiert habe wird das wohl auch nichts bringen. Mein Hausarzt meint, man könne es ausprobieren.

    richtig, es ist ein altes bewährtes Antidepressium und Mittel der 1. Wahl beim Spannungskopfschmerz. Hat man die Kombination mit Migräne und Depressionen, würde ich es an Deiner Stelle unbedingt ausprobieren. Da scheint sich Dein Hausarzt besser auszukennen. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Nebel,

    ich hatte kürzlich eine praktisch identische Situation. Lass Dir im Tropf doch mal was Sedierendes (Diazepam, Melperon …) geben und Novalgin.

    Alles Gute, schnelle Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    So, das war wohl das Wort zum Montag,

    Eher Wort zum Sonntag. 😉

    Bettina Frank – Admin
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    Es ist wichtig und legitim, hier alle Sorgen und Überlegungen ansprechen zu können. Genau dafür ist dieses Forum hier gemacht und wir wollen weiterhin offen und ohne Scheu unsere Bedenken, aber auch die teilweise großen Erfolge teilen können.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir diese Antikörper nicht geheuer sind. Es wird ein Stoff abgeschaltet, der im gesamten Körper benötigt wird zur Regulierung und z. B. Weitstellung von Gefäßen, die verengt sind (Herzinfarkt, Schlaganfall). Dieser Mechanismus fehlt dann einfach und das ist ein Eingriff in den Körper, den ich persönlich nicht riskieren möchte. Habe mich nach eingehender Information gleich von Anfang an gegen einen Versuch entschieden und daran wird sich nichts mehr ändern.

    Liebe Elfe, es gibt immer wieder mal Ärzte, die mit dem Patienten zusammen entscheiden, die 10/20-Regel nicht zu beachten. Kann man machen, man muss aber dann mit den Folgen leben. Ein MÜK ist nicht zu vermeiden, die Wirkung lässt dann langsam immer mehr nach. Du wirst mehr und öfter was nehmen müssen, bis irgendwann mal die Wirkung komplett weg ist. Das kann über viele Monate, vielleicht sogar Jahre „irgendwie“ gehen, aber nicht auf Dauer. Zudem stellt sich immer mehr Erschöpfung ein, Müdigkeit, Depression uvm., was man nicht möchte. Das Schmerzabwehrsystem wird auf Dauer ausgeschaltet, es arbeitet selbst nicht mehr. Du wirst es einmal sehr bereuen, diesen Weg gegangen zu sein. 🙁

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Ich werde das Almotriptan jetzt erstmal richtig! und konsequent einsetzen. Vertragen tue ich es sehr gut.

    Sehr gut und im besten Fall solltest Du auch bei einer Monotherapie bleiben. Ich benötige so gut wie nie ein Schmerzmittel zur Unterstützung, komme mit meinem oralen Triptan und dem Sumatriptan Pen super gut über die Runden. Das ist das Ziel, nur mit dem Triptan auszukommen. 🙂 Allenfalls mal kombiniert mit einem Antiemetikum, wenn die Attacke schon fortgeschritten ist.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Ein herzliches Willkommen, liebe Alice. 🙂

    Ein Status migraenosus ist leider nicht so selten und sollte bestenfalls zu Hause in den Griff bekommen werden. Nicht oft kann einem in einer Klinik geholfen werden, diese Erfahrung machen viele von uns.

    Habe es dann selbst nochmal mit Rizatriptan versucht, was zumindest ein paar Stunden minimale Linderung verschaffte.

    Du könntest es im Grunde mit Rizatriptan weiter versuchen, da es Dir ja trotz Status geholfen hatte. Manchmal helfen Triptane nach einigen Migränetagen am Stück nicht mehr, aber testen kann man es trotzdem.

    Zum Sedieren wäre auch Vomex möglich, wie Julia bereits schreibt. Ausreichend dosiert hilft es super gegen die Übelkeit und macht so müde, dass man oft sogar trotz Schmerzen schlafen kann.

    Ich war kürzlich wegen einer OP in der Klinik und die Migräne drehte auf wie selten mal. In der Klinik waren sie damit komplett überfordert und waren froh, dass ich mich selbst behandelt hatte. Was mir noch gefehlt hatte, brachten sie mir. Also für mich hatte das gut funktioniert, da man mich unterstützte und nicht versuchte, selbst zu experimentieren. Aber diese Situation hat man leider nicht automatisch in einer Klinik, was einmal mehr bestätigt, dass man in so einem Fall zu Hause besser aufgehoben ist. Vorausgesetzt, man hat die nötige Unterstützung vor Ort. Dies scheint bei Dir aber auch noch nicht gegeben zu sein, daher solltest Du Dir einen Neurologen suchen. Hausärzte kennen sich oft nicht ausreichend aus mit der Migräne, verschreiben daher nicht die hilfreiche Medikation mangels Erfahrung und haben zudem auch nicht das Budget für teure Verschreibungen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Nini,

    Topamax ist bei Depressionen kontraindiziert. Du bist bald in Kiel, da wird man Dich umfassend beraten können. Bei Spannungskopfschmerzen und Migräne + Depression hat sich Amitripylin gut bewährt. Kennst Du dieses Medikament bereits?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Lieselotte,

    ein Schmerzmittel zusätzlich zum Triptan ist immer nur die zweitbeste Variante. Da Du nämlich zwei Medikamente für einen Anfall benötigst. Wähle lieber ein anderes Triptan, das ausreichend wirkt und keine weiteren Hilfsmittel benötigt. Ibuprofen mit seiner kurzen Halbwertszeit ist eh nicht wirklich geeignet, wenn dann eher Naproxen 500 mg.

    Ich habe übrigens nie die Erfahrung gemacht, dass sich nach behandelten Attacken die Frequenz erhöht.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Es ist gut, dass Du professionell betreut wirst. Gut Ding muss Weile haben und ich wünsche Dir, dass Du insgesamt einige Deiner Ängste ablegen kannst.

    Es gibt natürlich auch eine reaktive Depression als Folge einer langen Schmerzerkrankung. Dies wird der Arzt diagnostizieren und auch differenzieren können.

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Christiane,

    Und diese Praxis sagt, dass die Schulmedizin das nicht anerkennen will, dass es zwischen Ernährung und Schmerzen bzw Migräneanfällen eine Zusammenhang gibt.

    wenn jemand schon das Wort „Schulmedizin“ benutzt, sollte einen das bereits hellhörig machen. Dies ist ein Kampfbegriff der Homöopathen, die damit suggerieren wollen, dass die sog. Schulmedizin außer „Chemie“ nichts zu bieten hat. Dabei wird vergessen, dass alles um uns herum Chemie ist – erst recht unser Körper. 😉

    Die Ernährungsdoks – das ist jetzt meine persönliche Meinung – hatten in manchen Sendungen dermaßen sonderbare Empfehlungen (wenig Kohlenhydrate für Migräniker ist nur eine davon), dass ich von deren Tipps nicht viel halte.

    Ernährung hat Einfluss auf Migräne, aber nur im Hinblick darauf, gute und ausgewogene Mischkost zu konsumieren. Am besten viel Frisches und auch frisch zubereitet, genügend Kohlenhydrate und die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen. Mehr Empfehlungen gibt es im Grunde nicht, alles andere ist „alternativ zusammenfantasiert“. 😉

    Bleibe skeptisch und stelle durchaus auch kritische Fragen. Je nachdem wie die Reaktion dann ausfällt, kannst Du dann reagieren.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Nini,

    Angst- und Panikattacken sind eine eigenständige Erkrankung, Migräne als neurologische primäre Schmerzerkrankung, ebenso. Aber natürlich können sich die Erkrankungen auch mal gegenseitig triggern und verstärken.

    Ich kann es leider nicht unterscheiden, ob es Migräne oder Spannungskopfschmerz ist.

    In der App findest Du den Kopfschmerz-Schnelltest, der mit einigen wenigen Fragen die Art des Kopfschmerzes schon mal vorsortieren kann. Migräne und Kopfschmerz unterscheiden sich durch einige sehr spezifische Symptome.

    Ist gut, dass Du erst mal einen ambulanten Termin in Kiel gemacht hast. Dort wird man dann weitersehen und Dich auf jeden Fall mal gut beraten können.

    Leider bin ich nicht rehafähig, da ich unter schweren Angst- und Panikattacken leide, beim Verlassen meines bekannten Umfeldes.

    Wie lange bist Du bereis in Therapie wegen Deiner Angsterkrankung? Ziel so einer Therapie sollte ja doch sein, dass man seinen engen Käfig mit der Zeit wieder öffnen oder zumindest stark erweitern kann.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Auch hier ein herzliches Willkommen, liebe Nini und danke für’s Einstellen in diesem Forum. 🙂

    Warst Du denn schon mal in einer stationären Einrichtung, auch im Hinblick auf Deine psychiatrischen Beschwerden? Hast Du einen Neurologen, der bestenfalls auch Psychiater ist, oder wie wirst Du betreut?

    Führst Du einen Kopfschmerzkalender? Wie viele Migräneattacken hast Du im Monat? Die täglichen Kopfschmerzen sind dann wahrscheinlich chronische Spannungskopfschmerzen?

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Willkommen, liebe Nini. 🙂

    Möchtest Du einen eigenen Schmerzverlauf öffnen, oder doch hier bleiben? Letzteres ist natürlich möglich, Du hast die Wahl. So oder so – wir brauchen weitere Infos, damit wir uns besser eindenken können in Deine Problematik.

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Erhole Dich weiterhin gut von dem Schreck, wobei Du ja noch totales Glück hattest.

    P.S.: Wie wäre es, die Zeit bis Sonntag mit Kisten auspacken zu verbringen? ?

    Tannis Anregung möchte ich fett unterstreichen! 🙂

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Erdbeere,

    drei Tage zum Testen reichen leider nicht aus. Bei Nichtwirkung dosiert man immer weiter hoch bis zur Tageshöchstdosis und nur wenn dann keine Wirkung festgestellt werden kann, ist der Test als „gescheitert“ zu betrachten. Eventuell magst Du diesen Test noch mal wiederholen?

    Führst Du einen Kopfschmerzkalender? Wenn nicht, starte gleich mal durch mit unserer kostenlosen Migräne-App. Wenn Du Dir auch jedesmal den Schmerzcharakter notierst, hast Du selbst auch einen besseren Überblick. Wichtig sind diese Aufzeichnen allerdings auch für den Arzt und vor einem stationären Aufenthalt in Kiel muss ein Kalender bereits drei Monate lang geführt worden sein.

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Liebe Christiane,

    diese Tests übers Blut sagen nichts aus. Außer Spesen nix gewesen, null Benefit für Dich. Wie andere schon schreiben, ist dies veraltetes Denken und wenn die Ärztin nun auch noch verärgert reagiert – schnell wechseln. Da scheinst Du nicht gut betreut, das bringt Dich nicht weiter.

    Bin ein wenig erschrocken, von der Reaktion der Praxis und ratlos, ob ich dort weiter hingehen sollte.

    Nein, besser nicht! 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Puh, da hast Du aber Glück gehabt! Meine Güte, hätte auch anders ausgehen können.

    Darf man nach einem Stromschlag ein Triptan nehmen?

    Diese Frage wurde noch nie gestellt und ich kann sie Dir nicht beantworten. Bitte frage direkt einen Arzt, zur Not auch noch mal in der Notaufnahme anrufen und kurz Deinen Fall schildern/in Erinnerung rufen.

    Alles Gute und insgesamt schnelle Besserung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Geschwollene Augenlider während der Attacke kennen viele von uns. Oder meinst Du noch was anderes? Alles, was sich mit Triptan bessert, ist in der Regel der Migräne zuzuordnen. Sonst durchaus auch mal den Arzt draufsehen lassen, wenn es erneut auftritt und Dich beunruhigt.

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Es ist jetzt jemand speziell angesetzt, bei Headbook auf die Fehlersuche zu gehen. Kann aber noch einige Tage dauern, bis wir Nachricht und bestensfalls eine Erfolgsmeldung haben. 🙂

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    Liebe Daniela,

    nur kurz, ist schon spät.

    1. Unbedingt mal die Kisten auspacken und eine Wohlfühlatmosphäre zu Hause schaffen. Spann Deinen Mann mit ein, dann habt Ihr das schnell geschafft. Ich persönlich kann mich zu Hause nur wohlfühlen, wenn es ordentlich und aufgeräumt ist. Ein Provisorium würde mich „narrisch“ machen, da könnte ich mich nicht entspannen und erholen.

    2. Ist doof mit dem Roller, aber fahre trotzdem ins Schwimmbad. Und zwar nicht zur Baustelle, sondern in ein anderes.

    3. Arbeit ist auch doof, aber überlege Dir das gut mit dem Wechsel. Du bist schon so lange dort, Du hast einen gewissen Bonus und auch mit Deiner Krankheit können sie dort gut umgehen. Auch das Team ist klasse und solche Bedingungen muss man erst mal finden in einem neuen Betrieb.

    Man kann mal einen Hänger haben, aber nun raff Dich wieder auf. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Willkommen, liebe Minchen. 🙂

    Ich würde mich direkt um eine stationäre Aufnahme kümmern, wenn die Ärztin sie eh bereits empfohlen hat. Manchmal kommt man einfach ambulant nicht mehr weiter und genau dafür sind spezialisierte Kliniken da.

    Die Triptane haben mich ganz schön umgehauen und meine Anfälle viel unerträglicher gemacht als sonst. Wahrscheinlich vertrage ich sie nicht.

    Du solltest sie unbedingt noch mal testen, denn nichts wirkt besser und schonender bei Migräne. Es gibt auch recht sanfte, die gut vertragen werden. Nicht jedes Triptan wirkt gleich gut, man muss tatsächlich sein „eigenes“ finden.

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Ein zweites Mal ein herzliches Willkommen, liebe Erdbeere. 🙂

    Deine erste Registrierung und die Vorstellung sind leider dem Umzug zum Opfer gefallen. Aber schön, dass Du nun wieder da bist.

    Ich habe auch ein befundloses MRT gemacht

    Dann hast Du auch keinen Hirntumor oder sonst was, was da nicht hin gehört. Also sei zumindest mal in dieser Hinsicht beruhigt, denn diese Ausschlussdiagnostik hast Du bereits.

    Ich habe nun von einem Neurochirurg Acemetacin 30 mg verschrieben bekommen, aber ich traue mich einfach nicht diese Tabletten zu nehmen,ich habe zu schlimme Angst vor den Nebenwirkungen
    Habt ihr damit irgendwelche Erfahrungen?

    Acemetacin kann (so wie Indometacin) zur Diagnosestellung für Hemicrania continua und paroxysmale Hemicranie eingesetzt werden. Beides sind trigemino-autonome Kopfschmerzerkrankungen und ein Ansprechen auf die Substanz kann die Diagnose bestätigen. Versuche es auf jeden Fall mal.

    Wir waren schon bei allen Ärzten, zu den man gehen kann und wir sind echt ratlos

    Wart Ihr auch bei ausgewiesenen Kopfschmerzspezialisten? Sonst unbedingt nachholen und auch mal über einen stationären Aufenthalt nachdenken.
    Aber erst mal das Acemetacin testen, das wäre jetzt der nächste Schritt.

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Danke fürs Aufpassen, Tanni. 🙂

    Liebe Mieldegarrigue, je öfter Du hier bist, desto sicherer wirst Du in der Handhabung des Forums. 🙂 Klicke auf den Link, den Tanni Dir eingestellt hat und kopiere Deine Frage in Dein dortiges Forum. Danach lösche ich dieses hier wieder.

    Bitte hier nicht kommentieren, Forum wird wieder gelöscht.

    Bettina Frank – Admin
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    Das heißt dann jede Frage zur Medikamentenpause lieber an dich verweisen?

    Nein, an den Arzt. 🙂 Und hier so weitermachen wie gehabt.

    Liebe Kelli,

    Ich habe nur Oxazepam anstatt Diazepam.

    damit wirst Du auch gut zurechtkommen, es wirkt nur nicht so lange wie Diazepam. Meist benötigt man die Sedierung ja am Abend, da Kortison wach macht und man damit dann schlafen kann.

    Vomex hast Du ja sicher auch zur Verfügung, das kann auch gut helfen, sedieren (nicht gleichzeitig mit Oxazepam) und wirkt gegen eventuelle Übelkeit.

    Falls ich meine, dass es auch mit 3 Tagen geht, spreche ich nochmal mit ihm um mir das OK zu holen.

    Genau, alles absprechen und gegenchecken.

    Alles Gute!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
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    Das sind individuelle Varianten, die der Arzt in aller Regel mit dem Patienten zusammen überlegt. Gleich wird nichts behandelt, denn auch bei einem Status migraenosus kann eine einzige Kortisongabe reichen. Und es gibt genügend Leute, die überhaupt nie Kortison nehmen. Weder bei einer Pause noch um einen Status migraenosus zu beenden.

    Sie hat das jetzt anscheinend selbst für sich beschlossen und vielleicht gar nicht mit dem Arzt abgestimmt.

    Und wenn die Kurzform nichts bringt? Das merkt man ja eventuell nicht schon innerhalb der ersten 3 Tage. Wie geht es dann nach dem neuen Schema weiter?

    Wenn man nach zwei oder drei Tagen schmerzfrei ist, muss man nicht zwingend weitermachen mit dem Kortison. Kommt die Migräne dann nach einigen Tagen wieder, ist man im Grunde auf dem Stand, an dem man auch ist, wenn die Migräne nach vielen Kortisontagen wiederkommt.

    Sonst gilt allerdings schon das „Standardschema“ für die große Medikamentenpause, bei dem man hoch dosiert beginnt und dann ausschleicht.

    Die Ärzte unserer Mitglieder werden ja höchstwahrscheinlich auch nicht sofort auf dem neuen Stand sein und die alte Version weiter empfehlen.

    Es gibt auch heute noch Ärzte, die nicht wissen, dass Kortison gegeben wird in der Migränetherapie. Die nach wie vor Paracetamol in der Schwangerschaft empfehlen und Topamax als erste Prophylaxe einsetzen. 😉
    Und das ist jetzt kein alter oder neuer Stand, sondern es wird nicht überall nach Schema F behandelt. Bei meiner letzten Medikamentenpause in der Schmerzklinik hatte ich nach drei Tagen das Kortison schon wieder abgesetzt. Dann nur noch mit Sedierung weitergemacht.

    Bettina Frank – Admin
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    wenn ich dich richtig verstanden habe, willst du eine Medikamentenpause wegen Übergebrauch machen, stimmts? Dann solltest du aber nicht nach 3 Tagen mit je 100mg Kortison schon aufhören. Das macht man eigentlich nur, um einen Status migränosus zu beenden.

    Julia, diese lange Kortisonzeit wird heute nicht mehr automatisch durchgezogen, man kann durchaus auch schon früher aufhören. Besonders auch, wenn sich bereits nach zwei oder drei Tagen Schmerzfreiheit einstellt. Hält man Ruhe ein und nimmt zusätzlich sedierende Medikamente, kann dies ebenso erfolgreich und somit schonender sein. Klappt bei mir sehr gut, nehme nie mehr als drei, max. vier Tage ein in den letzten Jahren.

    Wir wollen Kelli jetzt aber nicht verwirren, sie wird sich an die Empfehlung des Arztes halten.

    Solltest Du dieses lange Schema selbst für Dich beschlossen haben, dann sprich doch noch mal mit dem Arzt, liebe Kelli.

    Und nun viel Erfolg für die Pause und alles Gute.

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Bei mir (Safari) aktualisiert sich die Seite, Alchemilla.
    Das freut mich für dich, aber es hilft mir nicht wirklich weiter, es sei denn ich ziehe mit allen Lesezeichen und sonstigen Einstellungen um zu Safari. ?

    Wo habe ich empfohlen, dass Du umziehen sollst, Alchemilla? 😉 Es war nur ein Hinweis meinerseits, dass das Problem bei Safari nicht besteht. Es lesen ja auch noch andere hier mit.

    Ich kann nur empfehlen – was auch andere bereits empfohlen hatten -, die Cookies zu löschen und die Seite neu in den Favoriten oder mobil neu als Homescreen einzurichten. Oder man ruft die Seite im Browser jedes Mal neu auf.

    Sonst kann ich nur noch um etwas Geduld bitten. Die kleinen „Probleme“ hier in Headbook sind doch trotz allem noch „handelbar“ und wenn sie weiter bestehen bleiben, muss erneut ein Webmaster die Seite unter die Lupe nehmen. Beim ersten Drübersehen konnte kein Fehler ausfindig gemacht werden. Gestaltet sich manchmal wie die Suche nach der berühmten Nadel im berüchtigten Heuhaufen. Soll heißen – nervige Sache. 😉

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    Novalgin hat mein Nephrologe ungern, aber zur Not ok. Hat allerdings bei drn letzten Versuchen auch nie geholfen.

    Wie hoch dosiert hast Du es genommen?

    Bettina Frank – Admin
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    Liebe Kelli,

    wir können hier nur Anregungen geben, die vom Arzt „abgesegnet“ werden müssen.

    Bis auf 10 mg dosiert man heute oft nicht mehr runter, da in dieser niedrigen Dosierung eh keine therapeutische Wirkung mehr besteht. Vielleicht ist der Schmerz bereits weg nach drei Tagen mit 100 mg Prednisolon, dann kannst Du es auch ohne Ausschleichen absetzen und mit Sedierung und viel Ruhe ohne Akutmedikation weitermachen. Immer auch an den Magenschutz denken, der mit dem Kortison frühmorgens eingenommen wird.

    Meint ihr, dass ich dann direkt nach Beendigung der Cortisoneinnahme die Spritze nehmen kann?
    Oder lieber noch etwas Zeit verstreichen lassen.

    Direkt nach Beenden der Kortisoneinnahme ist die Medikamentenpause nicht zu Ende. Sie sollte im besten Fall so lange fortgeführt werden, bis sich nach Absetzen des Kortisons drei aufeinanderfolgende schmerzfreie Tage einstellen.

    Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich noch ein bisschen Zeit verstreichen lassen und beobachten, wie es Dir nach der Medikamentenpause geht. Meist hat man danach ja eine bessere Zeit und startet man direkt in so einer guten Zeit mit einer neuen Prophylaxe, wird die Besserung vielleicht dem neuen Medikament zugeschrieben und nicht der erfolgreich absolvierten Pause.

    Geht es nach einiger Zeit wieder schlechter, wäre meiner Meinung nach dann der beste Zeitpunkt für den Start mit Aimovig. Im Kühlschrank hält es sich länger. ?

    Liebe Grüße
    Bettina

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    Mein Beitrag zum Tinnitus ist direkt über dem von MiRi verlinkten 😉 Ich komme gut damit klar, blende ihn aus.

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