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  • Flummi
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    Hallo nureinpseudonym

    Ich habe sehr häufig in Verbindung mit meinen Kopfschmerzen ein unscharfes Sehen. Ich kann nicht sagen ob es immer beide Augen sind, da ich nur mit meinem linken Auge sehe, das rechte ist nur Mitläufer.

    Eins kann ich aber definitiv sagen, eine Nebenwirkung von Triptanen habe ich nie beobachtet und glaube ich auch nicht. Es könnte eine Aura aber auch eine Begleiterscheinung sein. Bei mir tritt das nicht nur in Schmerzphasen auf, sondern auch in Verbindung mit anderen Auren.

    Eine genaue Erklärung kann ich dir aber nicht geben. Da das wieder vorbeigeht mache ich mir keine ernsthaften Gedanken darüber.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Nadja

    Betreffend der Überweisungen habe ich mir immer eine von meiner Hausärztin besorgt. Das hat den Vorteil, dass von den Ärzten automatisch Befunde zu den Überweisenden Ärzten geschickt werden. Wenn du dann mal welche gesammelt brauchst, musst du nur noch den/die Hausarzt/Ärztin ansprechen. Des weiteren bekommt dein HA einen besseren Überblick über deine Geschichte.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Meerestänzerin

    Ich selber habe schon sehr lange Dauerkopfschmerzen und seit etwa 15 Monaten auch ähnlich wie bei dir. Ich weiß wie schwer es ist damit zu leben oder sich entsprechend soweit abzulenken, dass der Schmerz in den Hintergrund rückt.

    Bei dir habe ich das Gefühl, das der Schmerz deine Gedanken vollkommen beherrscht. Wenn du gerade beim Einschlafen so große Probleme hast, könnte vielleicht eine Entspannungs CD mit Traumreisen helfen. Ich habe das in der Klinik kennen gelernt und gemerkt wie es mich während dieser Traumreise sehr gut in eine angenehme Ruhe brachte. Hatte Mühe nicht einzuschlafen, von daher könnte ich mir vorstellen, dass das eine Lösung für dich wäre. Denn mit einem guten Schlaf ist eventuell dein Tag auch leichter zu ertragen.

    Ich habe auf Kiel im letzten Jahr 5 Monate gewartet. Es hat sich gelohnt. Diagnosen sind gefunden und ich arbeite jetzt an einer Prophylaxe die meine Situation verbessert.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Meerestänzerin

    Tut mir sehr leid, dass es dir wieder so schlecht geht.

    Nimmst du das Gabapentin weiterhin ein und wenn ja, hat sich der Schwindel gelegt oder konntest du die Dosis erhöhen? Du hattest ja vor kurzem damit einen kleinen Erfolg.

    Du hattest ja auch mit sedierenden Medikamenten zeitweise eine Erleichterung. Vielleicht hiermit nochmal versuchen heute eine Verbesserung zu erreichen.

    Ich kann dir betreffend Medikation nicht wirklich helfen. Würde dir aber dringend raten dich in der Schmerzklinik Kiel anzumelden. Ich weiß, dein Neurologe ist da eher abgeneigt aber vielleicht könntest du ja mit ihm nochmal darüber reden.

    Du hast schon so viel probiert und auf Dauer keine Besserung erfahren. Du bist ein Akutfall und hast für diesen Dauerschmerz noch keine Diagnose, darum macht es meines Erachtens am meisten Sinn in eine Akutklinik zugehen. Und das ist die Schmerzklinik Kiel nunmal und was die Diagnosefindung betrifft, gibt es meines Wissens keine bessere Klinik.

    Ich wünsche dir sehr, dass du schnellstmöglich einen guten Weg für dich findest.

    Ich habe mal geschrieben. Nicht aufgeben, denn irgendwann kommt aus dem Dickicht eine Lichtung hervor.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Anja

    Super-angie und ich haben ebenfalls ein Zimmer im Dietrichsdorfer Hof.
    Freue mich ebenfalls auf die gemeinsame Zeit in Kiel.

    Liebe Grüße
    Flummi

    Flummi
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    Liebes Sternchen

    Vielen Dank für die Info. Ich mache mir eigentlich keine großen Gedanken wegen der Auren und habe auch überhaupt keine Angst davor. Es geht mir in erster Linie um die Dokumentation im Kalender, da ich dieses Bild schon öfters hatte aber nie einordnen konnte. Auch wurde es nicht so schlimm wie im Februar, wo ich gar nicht mehr sprechen und mich auch nicht mehr bewegen konnte.

    Ich walke mit einer Damengruppe und gestern habe ich es dann auch irgendwie geschafft sie trotz der Sprachstörungen zu überzeugen keinen Krankenwagen zu holen, sondern mich nach Hause zu bringen.

    Dieser Gruppe hatte ich schon vor längerem über meine möglichen Ausfallerscheinungen informiert, aber wo sie das jetzt das erste mal erlebt haben, war doch die ein oder andere Person sehr ängstlich und wollte einen Krankenwagen rufen.

    Zu Hause habe ich erst mal ein Magnesiumtütchen genommen und ein Glas Cola getrunken. Nach dem Duschen ging es mir dann schon deutlich besser und ich bin zur Nachbarin gegangen. Sie ist in der Gruppe eine Frau die doch sehr verängstigt reagiert. Ich hoffe, dass ich ihr erklären konnte die Problematik beim nächsten Mal gelassener zu sehen.

    Erst gestern am frühen Abend habe ich die Schmerzen behandelt, da war ich dann sicher keine Auren mehr zu haben oder zu bekommen. Ich war dann auch froh, dass die Wirkung wieder so gut war und ich habe sehr gut geschlafen.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Ich habe mal eine Frage zu einer Sehstörung und wollte wissen, ob das eine Auraform sein kann.

    Heute beim Walken bekam ich erst eine körperliche Schwäche dann mittlere Gangunsicherheit, Sprachstörungen und kribbeln in beiden Händen. Tinnitus rechts und pulsierendes Rauschen im linken Ohr wurde auch irgendwann mehr.

    Zusätzlich hatte ich beim Sehen das Gefühl als wenn sich die Wolken trichterförmig zusammenziehen. Wenn ich aber auf den Weg vor mir schaute war das nicht mehr zu sehen. Hatte aber das Gefühl, dass mein Gesichtsfeld eingeschränkt ist, ohne das Blindflecken zu sehen waren.

    Ich schätze das alles zusammen so eine halbe Stunde dauerte bis ich nur noch die Ohrgeräusche, leichtes kribbeln in den Händen und eine Schwäche hatte. Der KS ging beim Laufen schon auf einen Pegel bei 7-8, dominant rechts, und ist jetzt immer noch so.

    Mich würde interessieren ob jemand eine solche Sehstörung kennt oder ob ich da übersensibel reagiere?

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Lea

    Ich denke das sollte kein Problem sein, da am Wochenende auch keine Termine für dich anstehen. Deine Menüwahl für Freitag Abend solltest du noch schreiben.

    Flummi

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Wollte euch auf den neuesten Stand bringen, da sich zumindest bei meinen Behördengängen etwas getan hat.

    Da ich am 22. Juli ausgesteuert werde, hatte ich mich bei der Agentur für Arbeit gemeldet, obwohl ich noch einen bestehenden Arbeitsvertrag habe.

    Der medizinische Dienst der Agentur für Arbeit hat als erstes meine Erwerbsfähigkeit geprüft und festgestellt, dass ich nicht erwerbsfähig bin. Das heißt ich bekomme nach dem 22. Juli dann den so genannten Nahtlosausgleich in Form von ALG 1.

    Weiter habe ich einen Termin bei der Rentenversicherung gemacht, um die volle Erwerbsminderung zu beantragen. Der ist erst im September aber mein Arbeitsvertrag ist erst beendet mit dem Eintritt in die Erwerbminderungsrente, welches mir dann noch mindestens 6 Monate Zeit gibt eine Besserung zu erreichen. Ich gebe bis zum Schluss meinen Arbeitsvertrag nicht auf.

    Es läuft bis Dato alles problemlos durch, was mich auch entlastet.

    Leider hat das Botox bis jetzt keine deutliche Verbesserung gebracht. In den jetzt 2 Monaten, seit der Behandlung, habe ich nur im Juni gerade mal 3 Tage weniger Migräne gehabt. Vorher waren es 23 Tage.

    Das Flunarizin habe ich wegen der Nebenwirkung mit der morgendlichen sehr starken Lichtempfindlichkeit, nach Rücksprache mit Kiel, abgesetzt und ein paar Tage später war diese Lichtempfindlichkeit auch weg. Statt dessen habe ich von meiner Neurologin das Lamotrigin bekommen.

    Das Wetter macht auch mir zu schaffen aber ich kämpfe mich da irgendwie durch.

    Am 2. August ist mein nächster Termin in Kiel, bin gespannt wie es dann weitergeht.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Lea

    Super 🤗😀

    Ich wünsche dir einen angenehmen und erfolgreichen Aufenthalt in Kiel.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Annika

    Also ich halte das bei Eingriffen, auch wenn es nur eine Magenspiegelung ist, immer so, dass ich zu den Ärzten sage :“Licht aus, machen, Licht an“. Dann fällt das Nachdenken weg. 😴

    Dir wünsche ich natürlich alles Gute für den Eingriff.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Max

    Herzlich willkommen im Headbook.

    Als erstes möchte ich dir empfehlen einen eigenen Schmerzverlauf zu erstellen. Unter mein persönlicher Schmerzverlauf kannst du diesen Beitrag reinkopieren, dann bekommen alle und auch du eine bessere Übersicht.

    Warum nimmst du jetzt Amitriptylin und wie sieht deine Migränegeschichte aus?

    Hast du Wirkung auf die Migräne durch das Amitriptylin?

    Wie oft und wie lange dauern deine Migräneattacken oder wie sehen sie aus? Wie behandelst du deine Attacken?

    Welche Diagnose(n) hast du?

    Da du das Amitriptylin in Tropfenform nimmst, könntest du auch nochmal runterschrauben, um die Nebenwirkungen zu minimieren.

    Wenn du möchtest erzähle uns ein bisschen mehr, um ein Gefühl für deine Situation zu bekommen.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Annika

    Wenn ich im Oktober aus Bad Buchau zurück bin, kann ich ja mal berichten…

    Gerne

    Wäre schön, sich nur noch auf Migräne, Reha und neuen Job zu kümmern (in der Reihenfolge) … UND natürlich HEIRATEN!!

    Genau. Step by Step. Und viel Freude bei deiner Hochzeit. Bei mir ist das bald 30 Jahre her. Habe mir vor kurzem den Film von damals angesehen und viel gelacht.

    Flummi

    Flummi
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    Hallo Annika

    Ich habe neben der Diagnose chronische Migräne, NDPH und seit kurzem auch die Migräne mit Hirnstammaura.

    Meine Auren sind nicht so langanhaltend wie bei dir aber im Monat habe ich zwischen 10 und 18 Tagen mit Auren zu tun. Wobei der Schwindel bei mir nicht so ein Thema ist.

    Meine neue Neurologin, ich war jetzt das 3. Mal bei ihr, hat mir ebenfalls das Lamotrigin verschrieben. Das Flunarizin hatte ich schon versucht aber wegen Nebenwirkungen wieder abgesetzt.

    Das Lamotrigin soll ich in 2 Wochenschritten, um je 25mg, bis auf 2x50mg aufdosieren. Ich hoffe das es bei mir zumindest mal die Auren ein wenig eindämmt.

    Das Botox habe ich ebenfalls das erste mal erhalten. Auch wenn es bei mir augenscheinlich nicht den erhofften Erfolg bringt, würde ich dir Botox auf jeden Fall empfehlen, da es die Prophylaxe mit nahezu keinerlei Nebenwirkungen ist. Das Spritzen klingt schlimmer als es ist. Ich habe das Botox in der Ambulanz der Schmerzklinik Kiel erhalten und der Arzt hat sich während des Spritzens mit mir unterhalten. Ruckzuck war er mit den 31 Spritzpunkten fertig. Da solltest du darauf achten, das nach dem Preempt Schema gespritzt wird.

    Was meine Dauerkopfschmerzen betrifft, weiß ich zwar, das bald 25 Jahre damit um sind aber seit dem ich Diagnosen habe, versuche ich Schritt für Schritt die möglichen Prophylaxen abzuarbeiten. Irgenwann kommt dann mein Aha – Erlebnis welches eine Verbesserung bringt.

    Da bei mir der Antrag auf Erwerbsminderunsrente ansteht gehe ich davon aus, dass mir ebenfalls eine Rehamaßnahme empfohlen wird. Da habe ich an Bad Buchau oder Königstein gedacht.

    Ich wünsche dir die Geduld und Zuversicht die es braucht, um an sein Ziel zu kommen.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Ich auch, ich auch…

    Liebe Katrin

    Habe die letzten Beiträge gelesen und drücke dir einfach nur die Daumen, dass du irgendwann mal eine Erleichterung erfährst.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Erdbeere

    Wenn du den Kalender führst, kann ich dir einen Tip geben. Ich selber bin im März letzten Jahres mit der App gestartet, habe auch durchgehend Kopfschmerzen und noch keine Diagnose gehabt.

    Ich hatte in den Kalender immer unklar oder andere Kopfschmerzen angegeben und unter Bemerkungen den KS-Verlauf mit all seinen Begleiterscheinungen oder Auffälligkeiten eingetragen. Das ist zwar erst einmal viel Schreibarbeit gewesen aber hilft auch Wiederholungen zu erkennen.

    Mittlerweile habe ich Diagnosen und kann so besser unterscheiden um welche KS-Form es sich handelt. Unter Bemerkungen trage ich jetzt nur noch Besonderheiten oder Auraformen ein.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Toomi

    Nur ganz kurz, da ich gleich einen Termin habe.

    Ich war auch bei einer Schmerztherapeutin die genau so reagierte wie deine. Grundsätzlich ist das ein veraltetes Denken, denn Nahrungsmittel für sich sind eigentlich keine Trigger für Migräneattacken. Sondern die Summe von vielen Reizen sorgen irgendwann dafür, dass dein Nervensystem überreizt ist und mit Migräne reagiert.

    Wichtig ist eine regelmäßige Ernährung und ausreichend Kohlenhydrate, damit der Blutzuckerspiegel nicht all zu sehr schwankt.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Daniela

    Bei einem Stromschlag besteht die Gefahr von Herzrhytmusstörungen. Das betreffend bist du ja kontrolliert worden. Trotz allem würde ich da, wie Bettina schon schrieb, deinen Fall dem Arzt schildern.

    Ich selber habe schon berufsbedingt einige Stromschläge erfahren müssen. Nur kannte ich zu der Zeit die Triptane noch nicht. Mein Kopf hatte darauf aber schon merklich reagiert und wenn es nur durch den Schreck war. Das legte sich aber ziemlich schnell wieder.

    Dir gute Besserung

    Flummi

    Flummi
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    Hallo Tanni

    Ich dachte schon, dass ich da irgend etwas falsch gemacht habe. Computertechnisch bin ich halt eher eine Novizin.

    Dann warten wir mal, ob Bettina da helfen kann.

    Flummi

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Seit gestern kann ich Foren, Chats und Tutorial nicht mehr aufrufen. Es folgt eine Fehlermeldung, dass die Seite nicht gefunden wurde. Seit heute ist das auch auf meinem Handy so. Dort gehe ich über die Migräne APP ins Headbook.

    Habe bereits Daten im Cache und Cookies über Einstellungen gelöscht. Kann mir jemand helfen?

    Flummi

    Flummi
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    Liebe Minchen

    Auf der Seite der Schmerzklinik Kiel kannst du dir die Unterlagen für die Aufnahme runterladen. Diese werden dann von dir und deinem behandelten Arzt ausgefüllt und wenn du deine Befunde und die Fragebögen zusammen hast schickst du das nach Kiel.

    Ich hatte mich damals im Mai angemeldet und bin im Oktober in Kiel gewesen. Diese Wartezeit musst du leider in Kauf nehmen aber glaube mir, es lohnt sich absolut so lange zu warten.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Minchen

    Auch von mir ein herzliches Willkommen im Headbook.

    Ich war im letzten Oktober in der Schmerzklinik Kiel und es war die beste Entscheidung in meiner Krankengeschichte.

    Bis dahin lebte ich schon über 24 Jahre mit Dauerkopfschmerzen und hatte auch keine Diagnose dazu. Erst in Kiel habe ich Diagnosen bekommen und arbeite jetzt an der Findung für eine geeignete Prophylaxe.

    In Kiel habe ich viel über Migräne oder auch andere Kopfschmerzformen gelernt. Aber auch verhaltenstechnisch die wichtigsten Regeln mit auf den Weg bekommen. Das Ernährungsseminar wurde ebenfalls recht lustig und anschaulich geführt.

    Durch die Gespräche mit anderen Patienten merkt man dann auch, dass man mit seiner Problematik nicht alleine ist und sich daraus auch Freundschaften bilden können.

    Und hier im Forum bekommt man immer Hilfe und Anregungen für sich. Wenn du hier stöberst wirst du viel Wissenswertes finden können.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Frauke

    Als dauerhaft chronisch Kranker hast du nach der Aussteuerung der Krankenkasse die Möglichkeit ALG 1 in Form des so genannten Nahtlosausgleichs nach Paragraph 145 SGB lll zu beantragen.

    Das ALG 1 liegt normal bei 60% deines letzten Nettogehalts und ist abhängig von deiner Steuerklasse. Mit Kindern kann es auch 67% betragen. Im Internet findest du Rechner dafür die dir eine Aussage geben können.

    Die aktuelle Erwerbsminderungsrente von dir kannst du bei der Rentenversicherung anfragen oder steht auch schon annähernd auf deinem letzten Rentenbescheid. Ich habe dort vor kurzem einen Termin gehabt wo mir auch gesagt wurde, dass nach Antragstellung einer Erwerbsminderungsrente etwa ein halbes Jahr vergeht, bis hierüber entschieden wird. Während dieser Zeit erhält man dann den Nahtlosausgleich.

    Ich werde Ende Juli ausgesteuert und habe mich bereits beim Arbeitsamt gemeldet. Für Anfang Juli mache ich einen Termin bei der Rentenversicherung und werde die Erwerbsminderungsrente dann beantragen.

    Ich hoffe, das hilft dir erstmal weiter.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Heika

    Innerhalb von Wochen verbesserte sich mein Dauerschmerz deutlich, inzwischen bin ich von Schmerzstärke 6 im Durchschnitt auf 1-2 runter. Herrlich! Ich habe sogar schon schmerzfreie Stunden zwischendurch, das gab es viele Monate davor nicht.

    Liebe Heika, das freut mich sehr dieses von dir zu lesen. ???

    Vielleicht werde ich auch derartiges irgendwann berichten können. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo Julie

    Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Es ist jetzt bei mir fast 6 Wochen her als ich in der Kieler Schmerzklinik meine 1. Botoxbehandlung bekam. Bis jetzt habe ich noch keinen positiven Effekt dadurch.

    Dort wurde mir gesagt, dass es erst eine weitere Botoxbehandlung geben wird, wenn eine 20% Verbesserung nach 3 Monaten erreicht ist. In meinem Fall müsste ich von vorher über 20 Migränetagen auf 18 runterkommen. Ich hoffe, dass sich noch etwas tut aber bezweifel es doch sehr.

    In den letzten 6 Wochen habe ich 9 mal behandelt und nur insgesamt 9 Tage hatte ich mittlere Kopfschmerzen, der Rest war Migräne.

    Deine Angst vor neuen Attacken kann dich durchaus psychisch runterziehen und diese Anspannung auch neue Attacken triggern. Vielleicht hilft dir bewusste Entspannung in den Tag einzubauen oder dich mit etwas abzulenken. Lass deine Gedanken vom Schmerz los, du hast ja für den Fall Akutmittel an der Hand.

    Was das Antidepressiva betrifft, nehme ich Doxepin, da ich das Amitriptylin nicht vertragen habe. Das Doxepin war auch als Prophylaxe gedacht, wirkte sich bei mir aber nicht positiv auf die Attacken aus sondern ich habe dadurch wesentlich besser schlafen können. Deswegen nehme ich es auch weiterhin.

    Vielleicht wäre auch Vomex eine Alternative, falls du die 10/20 Regel überschreiten solltest. Bei vielen wirkt das sedierend, ich benutze es eigentlich nur gegen die Übelkeit.

    Ich wünsche dir, dass du doch schnell aus diesem Kreislauf raus kommst und wieder mutiger nach vorne blicken kannst.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Hallo ihr Lieben

    Zum Thema Arbeitsamt im Umgang mit chronisch Kranken könnte ich etwas beitragen.

    Ich bin seit Januar 2018 krankgeschrieben und werde Ende Juli ausgesteuert. Das heißt ich bekomme dann nach 72 Wochen Krankengeld kein Geld mehr von der Krankenkasse und wäre auch nicht mehr krankenversichert. Auch vom Arbeitgeber bekomme ich kein Geld, obwohl ich noch einen bestehenden Arbeitsvertrag habe.

    Jetzt greift aber der so genannte Nahtlosausgleich nach Paragraph 145 SGB III. Diesen bekommt man vom Arbeitsamt in Form von ALG I.

    Mit dem Schreiben von der KK über den Termin der Aussteuerung meldet man sich zeitnah beim Arbeitsamt. Dort durchläuft man den Prozess wie bei einer Arbeitslosmeldung und parallel füllt man für den Medizinischen Dienst der Arbeitsagentur einen Bogen aus und schickt ihn mitsamt medizinischer Befunde als erstes ab. Das ist jetzt der Stand den ich bereits erledigt habe.

    Als nächstes wird der MDK mir wahrscheinlich einen Termin zur Begutachtung schicken. Es wird dann entschieden ob ich erwerbsunfähig bin. Ich gehe davon aus, dass eine volle Erwerbsminderung entschieden wird, da ich schon vor 1 Jahr ein Gutachten vom MDK der KK bekam, was die volle Erwerbsminderung aussagt. Mein Zustand hat sich seit dem sogar noch verschlechtert.

    Als nächstes muss ich dann bei der Rentenversicherung einen Antrag auf volle Erwerbsminderung stellen und bis der durch ist bekäme ich dann den so genannten Nahtlosausgleich vom Arbeitsamt.

    Es ist so das eine Rente dann erst einmal befristet festgelegt wird. Man wird auch aufgefordert sich im Falle einer Besserung wieder erwerbsfähig zu melden.

    Mein Arbeitsvertrag endet im 1.Monat des Bezuges einer Erwerbsminderungsrente. Das heißt für mich noch etwa 6-8 Monate, in der ich hoffen kann, zu mindest wieder für 4 Stunden in meinem Betrieb einsteigen zu können. Denn woanders will ich gar nicht arbeiten.

    Wenn die 72 Wochen Krankschreibung innerhalb von 3 Jahren mit der gleichen Krankheit noch nicht um sind, bekommt das Arbeitsamt die Krankmeldungen und die KK bezahlt weiterhin Krankengeld. Wie die Berechnung dann aussieht weiß ich nicht genau, aber denke das der Verdienst der letzten Monate zu Grunde gelegt wird.

    Das Arbeitsamt wird bei längerer Erkrankung, genau wie die KK, irgendwann den MDK einschalten und einen zum Gutachter schicken.

    Der VdK ist eigentlich ein guter Ansprechpartner dafür. Ich war vor kurzem dort, hatte aber mit dieser Person wohl eher Pech. Er war von Anfang an eher ablehnend und wollte mir scheinbar auch nicht helfen. Jedenfalls bekam ich von ihm keinerlei brauchbare Informationen.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Regina

    Tut mir leid, dass du jetzt schon seit 2 Monaten in dieser Clusterperiode steckst. Dazu noch die Migräne die dir zusätzlich noch Kraft raubt.

    Vielleicht ist es für dich jetzt sinnvoll einen stationären Aufenthalt in Angriff zu nehmen. Wenn dann würde ich nach Kiel in die Schmerzklinik gehen und während einer Clusterperiode hast du eh Priorität. Dort ist auch ein Clusterkompetenz Zentrum.

    Ich hatte gelesen, dass eine Clusterperiode auch mehrere Monate dauern kann. Auch wenn deine erste nach 6 Wochen beendet war kann es sein, dass diese jetzt doch länger dauert. Und sollte sie bei deiner Aufnahme doch beendet sein, kann man dich in deinem von dir vermuteten Mük,sehr gut begleiten.

    Liebe Grüße Flummi

    Flummi
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    Liebe Heika

    Kann ich voll bestätigen.??

    Habe mich gestern nur gefragt was denn jetzt los sei. Nachdem ich das gleiche auch auf meinem Handy sah, habe ich mir schon gedacht, dass da am Headbook gearbeitet wird.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Meerestänzerin

    Ich kann dir nicht wirklich weiterhelfen betreffend einer medikamentösen Behandlung. Habe aber aus deinen Beiträgen rausgelesen, dass es dir schwer fällt mit diesen dauerhaften Schmerzen umzugehen.

    Ich lebe ja selber schon seit vielen Jahren mit Dauerschmerzen und ich möchte dir versuchen ein wenig Mut zu machen.

    Ein für mich großer Schritt im Umgang mit diesen Schmerzen war die Akzeptanz zu sagen, es ist so und wird bleiben! Damit habe ich fast schon automatisch meine Konzentration auf den Schmerz weggenommen.

    Des weiteren ist es wichtig das Schmerzgefühl in etwas positives umzuleiten. Für mich war es Damals eine Form des Gegenschmerzes zu finden. Ich habe es auf der körperlichen Ebene beim Sport gefunden, auf der mentalen Ebene war es ein Rückzug von allen Personen und Aufgaben die in meinem Umfeld vorhanden waren.

    Anfangs habe ich mir fast täglich, wann immer es ging (meine Kinder waren im Vorschulalter), eine Auszeit von einer Stunde oder mehr genommen um bewusst mich mit etwas zu beschäftigen das meine Gedanken auf etwas lenkt, was mich in eine Konzentration bringt, die mich vom Schmerz ablenkt. Damals fing ich an ein Tagebuch zu führen oder hatte einen Tisch mit einem Puzzle oder hörte über Kopfhörer Musik oder…

    Ich möchte dir damit eigentlich deutlich machen, dass eine Konzentration auf die Schmerzen dich immer tiefer in eine depressive Stimmung versetzen kann. Es gibt Wege daraus, auch wenn es für dich im Augenblick nicht erkennbar ist.

    Ich wünsche dir, das du diese Phase als bald überwindest. Wie Julia schon sagt, gehe den Weg nach Kiel und wenn der Neurologe es nicht begleiten will, dann vielleicht dein Hausarzt oder ein anderer Facharzt.

    Gruß Flummi

    Flummi
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    Liebe Annika

    Perfekt erklärt. Gott sei Dank, ich bin damit nicht alleine. Obwohl mir oftmals auch einfach die Namen nicht mehr einfallen.

    – wenn du dich bewusst nicht darüber aufregst, dass deine Neurologin telefonisch wiedermal nicht erreichbar ist!

    Gruß Flummi

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