• Uschi postete ein Update vor 6 Jahren, 12 Monaten

    Hallo,

    mir wurde am 10.1.2013 in der Uniklinik Kiel der Schrittmacher implantiert. Zur Nachsorge wurde ich in die Schmerzklinik verlegt und dort (wie immer) wunderbar betreut. Schon am Tag der OP war ich mobil, klar nicht wie sonst, aber ich konnte alleine das Bad aufsuchen und habe mich recht gut gefühlt. Die drei Schnitte am Gesäß (Schrittmacher), Schulter (um eine Schlaufe für das Kabel, dass zum Nacken geführt wird zu legen) und am Hinterkopf (für die Elektoden) verursachen einen Wundschmerz, der täglich nachlässt, also nichts Aufregendes. Mein Tipp jedoch: Schon im Vorfeld eine Kissenlösung suchen, die nicht auf den Nacken drückt.

    Am Tag nach der OP erfolgte durch eine Mitarbeiterin der Firma, die den Schrittmacher vertreibt, eine Einweisung in das Gerät, so dass ich die Stimulation der Nerven selbst regeln kann. Eine Nachjustierung erfolgte nach Absprache mit der Mitarbeiterin der „Schrittmacherfirma“ heute in den Räumen meiner Hausärztin.
    Die Stimulation muss man sich so vorstellen, dass es im Hinterkopf kribbelt. Die Stärke des Kribbelns kann man selbst regulieren und ich empfinde diese Stimulation als nicht störend. Man kann das Gerät bei Bedarf oder dauernd nutzten. Ich habe bisher eine Dauerstimulation vorgenommen und empfinde das als für mich richtig.
    Nun das Wichtigste: Letzte Woche hatte ich 3x Migräne, ich habe die Stimulation erhöht und konnte so ohne Triptane gut den Tag meistern. Man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben, aber für mich lässt sich dieses Verfahren hoffnungsvoll an.

    Viele Grüße
    Uschi