Verfasste Forenbeiträge

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  • Anna
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    Hallo,

    Nachdem ich nun die letzten Wochen/Monate fleißig mitgelesen habe, möchte ich heute meine Erfahrung mit Aimovig mit euch teilen.
    Angefangen habe ich Anfang Dezember und in der Zwischenzeit habe ich schon die 3. Dosis 70mg Aimovig bekommen.
    Eigentlich war ich fest davon überzeugt dass es mir bestimmt nicht helfen wird und wollte eher beim Botox bleiben, aber meine Ärztin hatte mich zumindest zu einem Versuch ermutigt, da sie so gute Erfahrungen damit gemacht hat.
    Die ersten zwei Wochen nach der ersten Injektion war ich migränefrei. Das hielt ich zunächst für einen Zufall…das kommt so ca einmal jährlich vor. Aber selbst danach hielt sich die Migräne stark in Grenzen. Tatsächlich ist es jetzt so, dass ich zwar nach wie vor Migräne bekomme, allerdings nur mit leichten bis mittleren Schmerzen, so dass ich seit Dezember! keine Triptane mehr gebraucht habe! Ausruhen, etwas Essen oder Schlafen reicht häufig. Im „Extremfall“ hält die Migräne 2 Tage an, ist aber gerade noch so ohne Medikamente auszuhalten.
    Alles in allem bin ich von 15-18 Schmerztagen im Monat auf 6-8 runter und bin wirklich schwer beeindruckt und begeistert von der Wirkung des Aimovig! Zumal sämtliche Prophylaxen bisher ziemlich wirkungslos waren.
    An Nebenwirkungen kann ich nur über Verstopfung berichten, die sich aber dank Magnesium in Grenzen hält. Selbst nach den Injektionen habe ich keine Migräne bekommen. Eventuell bin ich die erste Woche nach der Injektion etwas müde…könnte aber auch Zufall sein.
    Ich wünsche euch viele schmerzfreie Tage, und denen die mit Aimovig keinen Erfolg hatten, dass es mit dem nächsten Antikörper besser klappt!

    Viele liebe Grüße,

    Anna

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo!

    Ich bin noch relativ frisch schwanger und habe gelesen dass die allgemeine Abneigung gegen Medikamente in der Schwangerschaft recht groß ist. Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich allerdings nur sagen, dass Magnesium- und Vomexinfusionen, Akkupunktur und co. bei mir absolut wirkungslos sind. Mit etwas Glück macht mich Vomex maximal etwas müde. Nun meine Überlegungen: ist es in der Schwangerschaft nicht ebenso schädlich regelmäßig über mehrere Tage mit Erbrechen und Durchfall im Bett zu liegen? Mal ganz abgesehen von den Schmerzen. So eine Migräne versetzt den Körper doch ganz erheblich in eine Stresssituation. Ist es da nicht das geringere Übel ein Triptan zu nehmen? Zumal es keine Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung gibt.

    Viele Grüße,

    Anna

    Anna
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    Beitragsanzahl: 5

    Vielen Dank für eure Antwort!
    Der Migränekopfschmerz lässt sich zunächst mit Triptanen behandeln, die dann aber nur einige Stunden wirken. Dann kommt dir Migräne leider wieder. Wenn ich dann ein weiteres Triptan nehme hilft das nur eingeschränkt. Und mehr als 2 hintereinander halte ich nicht für sinnvoll. Naproxen habe ich dann auch schon genommen, leider ohne Wirkung.
    Zur Prophylaxe nehme ich ein trizyklisches Antidepressivum (Betablocker, Magnesium und Vitamin-B habe ich schon durch). Irgendwie bin ich etwas ratlos, wie das weiter gehen soll…

    Viele Grüße,

    Anna

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo!

    Ich habe alle 5-7 Tage Migräne, achte aber sehr darauf nicht mehr als 8-10 Triptane im Monat zu nehmen. Trotzdem schaffe ich es in letzter Zeit ca. alle zwei Wochen in einem Migränestatus zu landen. Das heißt die eingenommen Triptane (auch mit Domperidon und Naproxen) helfen nur eingeschränkt (ich nehme dann max. 2) und nach 3-4 Tagen sind die Schmerzen dann so unerträglich und nicht mehr auszuhalten, dass ich eine Einmaldosis von 100mg Prednisolon mit Diazepam in Form einer Infusion bekomme. Das hilft dann zwar, aber das ist doch keine Dauerlösung?

    Viele Grüße,

    Anna

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